Gelenk- & Knochen Chirurgie


Kniegelenkszyste - Bakerzyste

Leitsymptom bei Kniekehlenzyste - Bakerzyste:
Schmerzen und meist Schwellung und Druckgefühl in der Kniekehle.


Tennisarm - Golferarm

Leitsymptom beim Tennisarm oder Golferarm:
Schmerzen u. Brennen am Ellenbogen, meist in den Unterarm, seltener auch Oberarm ausstrahlend.


Schleimbeutelentzündungen

Leitsymptom bei Schleimbeutelentzündungen:
Oft pralle und schmerzhafte Schwellung über der Streckseite des Ellenbogens oder des Knies.


Metallentfernung

Wurde eine Knochenbruch operiert und mit einem Metall innerlich fixiert und soll nun eine Metallentfernung durchgeführt werden?

  • Kniegelenkszyste - Bakerzyste
    Kniekehlenzyste - Bakerzyste

    Die Baker-Zyste ist eine Ausstülpung der hinteren Kniegelenkkapsel. Sie entsteht meist im Zusammenhang mit einem Schaden innerhalb des Kniegelenkes wie z.B. einer Schädigung eines Meniskus oder mit Verschleiß am Gelenkknorpel. Hierdurch treten chronische Entzündungsvorgänge auf, was zu einer vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit führt. Durch den hierbei entstehenden Überdruck im Kniegelenk bildet sich in der Kniekehle eine Zyste, die sogenannte Bakerzyste aus.

    Es kommt zur Schwellung, und evtl. Schmerzen in der Kniekehle. Durch einen sich hierdurch ausbildenden Druck auf Nerven und Gefäße in der Kniekehle können Taubheitsgefühle, Lähmungen und Durchblutungsstörungen im Bereich des Unterschenkels und Fußes entstehen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung einer Thrombose erhöht.

    Die Diagnose wird neben der klinisch manuellen Untersuchung in der Regel durch Ultraschall gestellt.

    Ob eine Bakerzyste operiert werden muss hängt von der Größe und dem Ausmaß der Beschwerden ab. Neben der operativen Versorgung einer Bakerzyste ist immer auch die Therapie eines evtl. vorliegenden Schadens einer Struktur im Kniegelenkinnenraumes sinnvoll.

    Ob bei Ihnen eine Bakerzyste vorliegt und ob diese bereits operativ versorgt werden sollte, besprechen wir gerne in einem persönlichen Gespräch und einer Befunderhebung.

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  • Tennisarm - Golferarm - Epicondylitis
    Tennisarm - Golferarm

    Der "Tennisarm" oder "Golferarm" (Epicondylitis humeri radialis und ulnaris) ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenansätze der Unterarmmuskeln am äußeren und inneren Oberarmknochen in Höhe des Ellenbogens. Er tritt längst nicht nur beim Tennisspielen oder Golfen auf. Viele der die Unterarmmuskulatur beanspruchenden Tätigkeiten, wie z.B. Tippen, Tastatur- und Computermausbenutzung , gehäufte "Zangen/Scherenbewegungen" wie z.B. bei Gartenarbeit können zu diesen Entzündungen führen.
    Es herrschen Druckschmerzen an den betroffenen Muskeln sowie ausstrahlende, ziehende Schmerzen im gesamten Unterarm. Anfangs schmerzen die Unterarme nur bei Belastung. Im Mittelstadium schmerzen sie auch belastungsfrei, und die Kraft lässt nach.

    Konservative Therapieversuche wie Kühlung, Ultraschall, Lasertherapie, Interferenztherapie, Hochvolttherapie, Elektrostimulationstherapie, Muskelkräftigungsübungen, Bandagen, Verbänden, Anwendung von Cremes und Gels, Manueller Therapie, Krankengymnastik, Akupunktur oder der Homöopathie oder lokaler Friktionsmassagen führen meist nur zu einer kurzfristigen Besserung der Symptomatik "Schmerz", therapieren jedoch selten die Ursache dauerhaft.

    Die Epicondylitis kann chronisch und so schmerzhaft werden, dass eine operative Entlastung als durchgreifende Therapie der Ursache durchgeführt werden muss und auf Dauer die einzig sinnvolle Maßnahme darstellt. Hierbei wird eine Entlastung der Muskelspannung durch eine bogenförmige Einkerbung am Muskelansatz und der Durchtrennung der gereizten Nervenfasern am Knochen herbeigeführt. Nach der OP trägt der Patient einen Oberarmgips ca. zwei- drei Wochen. Leistungssport ist nach ca. drei Monaten wieder möglich.
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  • Schleimbeutelentzündung - Bursitis
    Schleimbeutelentzündungen

    Schleimbeutel sind mit seröser Flüssigkeit gefüllte Säckchen, die meist an der Streckseite von Gelenken zu finden sind. Durch ein Trauma, Druck oder auch bei Dauerbelastung können die Schleimbeutel gereizt werden, sich entzünden, dabei entstehen oft chronische, schmerzhafte und pralle Schwellungen am Schleimbeutel.
    Die Erstbehandlung solcher akuter Entzündungen erfolgt mit lokaler Kältetherapie und kortisonfreien Schmerzmitteln. Bei chronischem Fortbestehen ist meist eine operative Entfernung des Schleimbeutels sinnvoll und notwendig.

    Ist ein Schleimbeutel aufgrund einer z.T. auch nur sehr kleine Verletzung und dem hierüber erfolgten Keimeintritt infiziert, kommt es meist zur hochschmerzhaften und geröteten Schwellung und meist zur Eiteransammlung im Schleimbeutel. Solche infizierten und hochentzündlichen Schleimbeutel müssen operativ entfernt werden, um den Eiterherd zu eliminieren.

    Normalerweise enthalten Schleimbeutel nur wenig seröse Flüssigkeit. Durch einen Schlag oder Stoß können sich diese aber innerhalb kurzer Zeit mit Blut füllen. Meist sind solche Verletzungen die Folgen eines (Sport-)Unfalles. Eine Schleimbeutelreizung kann aber auch schleichend entstehen. Sehr anfällig für chronische Entzündungen sind auch Schleimbeutel im Schulterbereich, wobei Überlastungen durch Überkopfarbeiten, Golf oder Tennis eine Rolle spielen können. Bei einer Reizung der Achillessehne (häufig bei Lauf- und Sprungsportarten) kann sich auch der unter dem Sehnenansatz an der hinteren Ferse liegende Schleimbeutel entzünden. Überall dort, wo ein Dauerdruck auf einer Stelle ausgeübt wird, die dafür nicht geeignet ist, kann sich ein neuer Schleimbeutel bilden. Das kann z.B. bei einer Überreizung der Sehnenplatte des Fußes der Fall sein, wobei sich auf der Innenseite des Fersenbeines oder auf der Innenseite des Großzehgrundgelenks eine Schleimbeutelentzündung bilden kann .

    Um der Ausbildung einer Schleimbeutelentzündung vorzubeugen sollte einseitige Belastungen vermieden werden und Pausen und ausgleichende Bewegungsübungen eingelegt werden. Gefährdete Stellen sollten durch geeignete Schutzbandagen, Einlagen oder weiche Unterlagen geschützt werden.

    Schleimbeutelentzündungen können sehr schmerzhaft sein. Liegen die Schleimbeutel dicht unter der Haut, wie am Knie oder am Ellenbogen, sind auf der Oberfläche kuppenförmige, weich schwappende oder prall elastische Geschwülste zu sehen, die schon bei leichter Berührung oder Gelenkbewegung schmerzen. Besonders schmerzhaft können Schleimbeutelentzündungen ausfallen, wenn sie von einer Infektion aufgrund von kleinen Verletzungen der Haut oder durch Gicht hervorgerufen wurden. Der Entzündungsbereich ist dann meist auch noch stark überwärmt.

    Chronische Schleimbeutelentzündungen können einige Tage bis mehrere Wochen und länger dauern und häufig wieder auftreten. Bei einer chronischen Entzündung beginnen die Schleimbeutelwände schwielig-fibrös zu verdicken. Kalk kann in der Wand abgelagert werden, der Schleimbeutel kann aufbrechen und ist dann besonders anfällig für Infektionen. Lang andauernde Schmerzen können durch Schonhaltungen zu Muskelschwund führen.

    Eine Schleimbeutelentzündung wird in der Regel durch eine körperliche Untersuchung diagnostiziert. Eine Röntgenuntersuchung oder eine Ultraschalluntersuchung können für eine genaue Diagnose notwendig sein.

    In der akuten Schmerzphase bewirkt eine lokale Kühlung und Schonung meist eine deutliche Erleichterung. Bei wiederholt aufgetretenen Entzündungen führt meist auch eine Ruhigstellung mittels Schiene oder Gipsverband nicht zu einem dauerhaften Erfolg. Auch das reine Absaugen des Schleimbeutelinhaltes mit einer Spritze führt nur zur vorübergehenden Entlastung, da hierdurch nicht die Ursache der Entzündung behoben wird. Meist füllt sich der Schleimbeutel nach einer Punktion innerhalb von Stunden erneut. In diesen Fällen wiederholt auftretender Entzündungen ist die operative Entfernung des Schleimbeutels indiziert und Therapie der Wahl.

    Bei infizierten und dann meist eitrigen Schleimbeutelentzündungen besteht die kausale Therapie darin, den Infektionsherd operativ zu entfernen. Konservative Maßnahmen führen hier selten zum Erfolg. Auch eine alleinige Antibiotikatherapie ist wenig erfolgsversprechend, da der Eiterherd im Inneren eines Schleimbeutels vom Antibiotika über dem Blutweg so gut wie nicht erreicht werden kann.
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  • Metallentfernungen
    Metallentfernung

    Knochenbrüche werden in vielen Fällen operativ mit Platten, Schrauben oder Stiften stabilisiert und fixiert (Osteosynthese). Nach Abschluss der Bruchheilung wird in den meisten Fällen dieses "Metall" wieder entfernt. Die Entfernung von Osteosynthesematerial ist in fast allen Fällen ambulant durchzuführen. Je nach Lokalität kann diese in Lokalanästhesie, in venöser Block-Anästhesie oder in Vollnarkose erfolgen.

    Dabei ist das Material nachfolgender Osteosynthesen besonders zur ambulanten Entfernung geeignet:

    • Plattenosteosynthesen nach Radiusfrakturen (Unterarmfrakturen)
    • Kirschnerdraht-Osteosynthesen nach Radiusfrakturen (Unterarmfrakturen)
    • Privotstift-Osteosynthesen nach Unterarmfrakturen
    • Plattenosteosynthesen nach Claviculafrakturen (Schlüßelbeinfrakturen)
    • Platten/Schraubenosteosynthesen nach prox. Tibiafrakturen (Unterschenkelfrakturen)
    • Platten/Schraubenosteosynthesen nach Sprunggelenksfrakturen
    • Schraubenosteosynthesen nach Mittelfuß-, Mittelhand- oder Fingerfrakturen
    • Kirschnerdraht-Osteosynthesen nach Zehen-, Finger-, Mittelhand- oder Mittelfußfrakturen und andere Osteosynthesen

    In den meisten Fällen wird bei der Metallentfernung der gleiche operative Zugang gewählt wie bei Anlage der Osteosynthese.

    Eine Belastung der Extremität nach der Metallentfernung ist meist schon vom OP-Tag an erlaubt und möglich. Das Nahtmaterial wird nach ca. 10 Tagen entfernt.
    Die Alltags- und Berufstätigkeit kann in der Regel je nach Lokalität und Berufsbelastung nach wenigen Tagen wie gewohnt wieder aufgenommen werden.

    Wünschen Sie die Durchführung einer Metallentfernung, besprechen wir gerne weitere Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch und bei einer Befunderhebung.
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Leistungen

Zentrum für Ambulante Chirurgie & Sportmedizin
Karben

Unsere Sprechzeiten:
Mo, Di, Do, Fr: 9 – 11 h
Mo, Do:      14 – 16 h
nach Möglichkeit mit
telefonischer Terminvereinbarung

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Mo – Do: 8 - 17 h
Fr:       8 - 13 h
Behandlungen außerhalb der Sprechzeiten sind nur mit Terminvereinbarung möglich
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